Tagebuch eines Bestattungsunternehmers
1. Eintrag: 2620 v.Chr.
Ein Traum wird wahr. Heute von unserem neuen Pharao zum königlich Hofbestatter ernannt worden. Wenn das mein Vater noch erlebt hätte! Er wäre stolz auf mich gwesen. Ich erinnere mich noch, wie er einmal zu mir sagte: „Mein Junge, mach dir keine Sorgen! Gestorben wird immer.“ Kurze Zeit später ist er selbst gestorben. Er hat noch immer recht behalten, der Alte. Jetzt habe ich der Firma zu neuem Glanz verholfen. Man sieht daran, dass der Tod auch seine gute Seiten hat. Wer wüsste das besser als wir Bestatter? Das Leben geht nämlich auch nach dem Tod weiter, nur eben mit anderen Personen. Ich denke, das ist auch der Grund, warum es Gräber gibt. Der Grabstein soll uns daran erinnern, dass es jemanden gibt, der den Grabstein dorthin gesetzt hat, der also weiterlebt, während jemand anders gestorben ist. Deshalb steht kein Beruf so sehr für das Leben wie der des Bestatters, denn solange es Menschen gibt, wird es Bestatter geben. Das ist gewiss. Der letzte Mensch wird ein Bestatter sein, der den vorletzten Menschen begräbt.
2. Eintrag: 2619 v.Chr.
Die Gerüchte, dass unser Pharao gesundheitlich nicht auf der Höhe sei, scheinen sich zu bestätigen. Heute den Auftrag aus der königlichen Kanzlei erhalten, dem Pharao einen Entwurf für sein Grab vorzulegen. Ich sympathisiere mit einer 2 Meter großen Stele aus Marmor, schön verziert, mit der Aufschrift: „Plötzlich und unerwartet schied aus unserem Leben: Cheops – König von Ägypten, 2620 v. Chr. – ...“ Todesdatum kann man ja noch offen lassen. Ich hoffe, er findet meinen Vorschlag nicht zu protzig.
3. Eintrag: 2619 v.Chr.
Pharao zeigte sich wenig begeistert von meiner Stelen-Idee. Die Verzierungen würden ihm nicht gefallen, die Aufschrift sei überflüssig, das stünde sowieso alles in den Geschichtsbüchern, und Stelen seien doch irgendwie ein alter Hut. Er wolle mal etwas Neues. Was, konnte er allerdings nicht genau sagen. Ich solle mal einen Vorschlag machen. Einen Monat hätte ich Zeit.
4. Eintrag: 2619 v. Chr.
Mit meinem Vorschlag, ein riesiges Holzkreuz auf das Grab zu setzen, bin ich wohl meiner Zeit zu weit voraus. Pharao konnte sich jedenfalls nicht mit der Idee anfreunden. Immerhin gefiel ihm die geometrische Schlichtheit. In dieser Richtung solle ich mal weiterdenken. Und größer müsse es sein. Viel größer. Wie schnell könne ein Sandsturm alles überschütten, wenn es zu klein sei. Nun gut, der König ist Kunde. Ich werde sehen, was sich machen lässt.
5. Eintrag: 2618 v. Chr.
Langsam wird die Zeit knapp. Habe mich mal erkundigt, an welcher Krankheit der Pharao eigentlich leidet und wie viel Zeit mir noch bleibt. Ein Bekannter des königlichen Leibarztes erzählte mir hinter vorgehaltener Hand, es handle sich bei der königlichen Krankheit um chronische Hypochondrie. Sie sei unheilbar und ende unweigerlich mit dem Tod. Ich werde mich also beeilen müssen.
6. Eintrag: 2618 v. Chr.
Mein Vorschlag, das Grab als riesigen Würfel zu gestalten, hatte dem Pharao zu viele Ecken und Kanten. Ich fand das zwar nicht, aber der Kunde ist König. Leider. Sicherheitshalber hatte ich diesmal noch einen zweiten Vorschlag vorbereitet, doch der Pharao hatte plötzlich eine eigene Idee. Das schlimmste, was einem passieren kann. Wie wär’s denn mit einer Kugel, sagt er. Das sei doch eine runde Sache: ein Symbol für die Sonne, den Mond und das ganze Weltall. Und sein Leichnam genau in der Mitte. So etwas hätte noch nie jemand gebaut. Eine Kugel mitten in der Wüste, 100 Meter hoch, 200, 300. Ein Weltwunder, das man noch in 5000 Jahren würde bewundern können: Die Kugel von Gizeh. Die Cheops-Kugel. Rund und unverwüstlich. Das wolle er haben, nichts anderes. Auch mein Einwand, dass das technisch schwer zu machen sei, konnte ihn nicht von seiner Wahnsinnsidee abbringen. Ich versuchte die Kostenfrage ins Spiel zu bringen. Nichts zu machen. Das war ihm egal. Geld spiele keine Rolle, sagte er nur. Zu guter Letzt gab ich – auf seine hypochondrisches Leiden anspielend – die Zeitfrage zu bedenken. So eine Riesenkugel zu bauen, dauere Jahre, Jahre, ich betonte immer wieder: Jahre bis zur Fertigstellung. Wenn nicht Jahrzehnte. Mehrere. Vielleicht sogar ganze Menschenleben! Deutlicher konnte ich’s nun wirklich nicht formulieren. Der Pharao gab sich unbeeindruckt. Geben Sie mir die Kugel, waren seine letzten Worte, dann entließ er mich.
7. Eintrag: 2617 v. Chr.
Ich weiß nicht, was ich machen soll. Die Kugel-Idee ist undurchführbar. Ich habe es hin und her überlegt, Experten befragt aus aller Herren Länder. Alle sagen dasselbe: Nicht machbar, unmöglich. Wie sage ich es nur meinem Pharao?
8. Eintrag: 2617 v. Chr.
Wagen Sie das Unmögliche, hat er gesagt. Nichts ist unmöglich! Er verlange ja nicht, dass ich zum Mond fliege oder einen neuen Kontinent entdecke. Er wolle nur diese verdammte Kugel in der Wüste. Die Kugel von Gizeh. Aber wozu?, rief ich verzweifelt. Wozu soll das gut sein? Scheißegal, wozu, winkte er nur ab. Darüber könne sich ja die Nachwelt den Kopf zerbrechen. Irgendwelche Spinner würden schon herausfinden, wozu. Man müsse nur die Fantasie der Leute anregen. Die würden schon einen Sinn darin finden.
9. Eintrag: 2617 v. Chr.
Es ist unmöglich. Nicht machbar. Ich muss es irgendwie schaffen, ihn auf eine Halbkugel herunterzuhandeln. Eine Halbkugel könnte eventuell klappen.
10. Eintrag: 2616 v. Chr.
Baubeginn der Kugel. Durchmesser 150 Meter. Ein Kompromiss. 10 Jahre Zeit. Wenn’s nicht klappt, wird es mein Grab, sagt er, sonst seins. Einer überlebt immer. Alte Bestatter-Weisheit.
11. Eintrag: 2606 v. Chr.
Unfassbar. Die Kugel steht. Morgen kommt das Gerüst ab. Die Stunde der Wahrheit. Ich kann es immer noch nicht glauben.
12. Eintrag: 2606 v. Chr. (einen Tag später)
Die Kugel ist in den Nil gerollt und zerschellt. Der Pharao will sich jetzt meine zweite Idee mal anschauen.
Bin ich einfach nur nicht paranoid, oder ist tatsächlich niemand hinter mir her?
Manchmal kommt es mir so vor, als wäre niemand hinter mir her. Ja, ich könnte schwören, dass kein Mensch sich die Mühe machte, mich ernsthaft zu verfolgen. Ich weiß, das klingt verrückt, und das ist es vermutlich auch. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass ich jemandem so wichtig bin, dass er mir sogar Übles will. Wenn ich zum Beispiel die Straße betrete, denke ich, dass die Leute, die dort lang laufen, auch ohne mich dort lang laufen würden. Selbst wenn jemand ganz offensichtlich hinter mir hergeht, rede ich mir gegen jeden Anschein ein, dass wir nur rein zufällig den selben Weg haben. Mein Nichtverfolgungswahn hat meinen Verstand voll im Griff. Er sucht sich immer die Erklärung aus, die er am meisten fürchtet. Und ich fürchte nun mal, nicht verfolgt zu werden. Davor habe ich eine Heidenangst.
Natürlich ist mir auch schon aufgefallen, dass ständig wildfremde Leute unter irgendeinem Vorwand bei mir anrufen, um meine Anwesenheit zu kontrollieren. Und obwohl sie mir völlig sinnlose Fragen stellen, denke ich: Warum sollte das nicht stimmen? Vielleicht haben sie sich tatsächlich die Mühe gemacht, ganz viele Telefonnummern zu sammeln, nur um ein bisschen Marktforschung zu betreiben. Das kann doch sein! Es klingt zwar unwahrscheinlich, aber es ist doch auch nicht ausgeschlossen.
Ich denke mir auch nichts dabei, wenn in öffentlichen Verkehrsmitteln mir wildfremde Menschen ihre Handyszücken, um meine Position durchzugeben. Ich denke dann einfach, es ist ja auch ihre Position. Sie kennen vielleicht jemanden, den das interessiert, wo sie sich gerade aufhalten. Mit mir hat das alles gar nichts zu tun. Ist das naiv? Vielleicht. Aber ich kann mir einfach nicht vorstellen, dass die ganze Welt nur meinetwegen existiert. Auch wenn alles dagegen spricht. Mein Wahn hat mich fest im Griff. Solange er eine logische Möglichkeit findet, dass alles auch ohne mich so wäre, wie es ist, wird er sie ergreifen. Ich sage mir dann einfach, die Welt hat schon vor meiner Geburt ohne mich existiert und nach meinem Tod wird sie es weiter tun. Warum also sollte sie nicht auch jetzt, während ich lebe, ohne mich auskommen?
Natürlich gibt es auch in meinem Leben helle Momente, in denen ich glaube, die ganze Welt hätte sich gegen mich verschworen. Doch meistens dauern diese Momente nicht lange, und ich verfalle wieder in den Wahn, dass ich der Welt im Grunde egal bin und niemand mich verfolgt, noch mir irgendetwas Böses will. Wenn mich zum Beispiel Menschen beleidigen, denke ich, sie meinen gar nicht mich, sie haben einfach nur schlechte Laune. Stünde ihnen gerade jemand anders gegenüber, würden sie eben den beleidigen. Mit mir hat das nichts zu tun. Es ist krank, ich weiß, aber ich kann nichts dagegen machen. Ich wünschte, ich wäre so normal, wie alle andern Menschen, die sich ohne Probleme vorstellen können, verfolgt zu werden. Die sich im Internet sogar Blogs und Twitter-Accounts einrichten, um ihre Follower ständig auf dem Laufenden zu halten. Ich könnte das nicht. Die Angst ist einfach zu groß, dass sich kein Follower findet, der mich freiwillig verfolgt. Der sich bei Facebook in meine Feindesliste als Freund einträgt und jedem meiner Kommentare ein „Gefällt mir nicht“ gibt.
Ich ziehe auch keine Schlüsse daraus, dass in letzter Zeit so viele Menschen ihre Telefone auf mich richten, obwohl ich genau weiß, dass sie alle eine Kamera hinten drin haben. Warum sollten sie mich filmen?, denke ich dann. Wahrscheinlich lesen sie nur irgendeine SMS oder benutzen eine interessante App. Das kann doch sein. Wer will das ausschließen?
Manchmal traue ich mich gar nicht aus dem Haus, weil ich mir so ignoriert vorkomme. Es hilft auch nichts, wenn ich mich gelegentlich auf eine Bühne stelle. Ich denke dann immer, die Leute schauen nur deshalb in meine Richtung, weil ihre Stühle so ungünstig stehen. Warum sollte mich jemand dabei beobachten wollen, wie ich mir etwas durchlese? Das kommt mir unlogisch vor. Die Leute haben doch bestimmt genug eigene Probleme. Was interessieren sie die Ansichten eines kranken Menschen, der unter Nichtverfolgungswahn leidet?
Ja, ich muss zugeben: Ich habe mich in meinem Wahn gut eingerichtet. So nehme ich es auch nicht persönlich, wenn mir Unbekannte per Email Penisverlängerungen vorschlagen. Ich denke dann immer: Die kriegen bestimmt alle. Das hat nichts mit mir zu tun. Wenn jemand auf der Straße meinen Namen ruft, drehe ich mich ja auch nicht um, sondern denke: Der meint bestimmt einen anderen Andreas. Es hat sicher auch nichts zu bedeuten, dass mir im Internet auf Seiten, die ich noch nie zuvor besucht habe, Produkte angeboten werde, die ich mir gerade erst irgendwo anders angeschaut habe. Wahrscheinlich stecken nur irgendwelche ausgeklügelten Programme dahinter, denke ich dann. Es gibt eben für alles ein ganz harmlose Erklärung, auch wenn es schon merkwürdig ist, dass jemand – wie google-Maps zu beweisen scheint – ständig mein Haus von oben fotografiert. Und offenbar auch von der Straße aus. Doch ich bin nie auf einem der Bilder zu sehen. Nirgends. Es ist, als würde ich gar nicht existieren. Wer er auch immer die Welt von oben betrachtet – und es kann sich ja nur um Gott handeln – er sieht mich gar nicht. Ich werde sogar von Gott ignoriert. Nicht mal er verfolgt mich. Und auch sonst niemand! Es ist einfach nur beängstigend.
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9. November 2011
Angela Merkel tritt vor die Presse, um den erfolgreichen Abschluss der G20-Verhandlungen bekannt zu geben. Beiläufig erklärt sie der verblüfften Weltöffentlichkeit, dass man auch die Wiedereinführung der 2-Staaten-Regelung beschlossen habe. Als ein italienischer Journalist nachhakt, ab wann die neue Regelung denn gelte, antwortet Merkel: „Nach meiner Kenntnis sofort, unverzüglich.“
Die Nachricht schlägt ein wie eine Bombe. Noch in der Nacht strömen Tausende ehemaliger DDR-Bürger aus dem Westen Richtung Mauerstreifen, um rechtzeitig vor Mauerbau wieder im Osten zu sein. Viele haben Tränen in den Augen: „Das ick dit noch erleben darf! Ick hab erlebt, wie die Mauer abgerissen wurde, jetzt wird se endlich wieder uffjebaut. Wahnsinn! Wahnsinn!“ Am Straßenrand werden sie freudig von ihren Westberliner Mitbürgern verabschiedet. Journalisten fragen die Neuankömmlinge, worauf sie sich am meisten freuen. „Dass et keene Bananen mehr jibt. Ick kann die janzen Südfrüchte nicht mehr sehen.“ Andere sagen: „Hauptsache nich mehr reisen dürfen. Ick wollte doch damals nur mal gucken. Da brauch ick do nich 20 Jahre für.“
Vor dem Roten Rathaus stimmen Klaus Wowereit und Gregor Gysi spontan die DDR-Nationalhymne an. Die Menge skandiert: „Deutschland – zweiig Vaterland.“ Altkanzler Helmut Schmidt spricht den geschichtsträchtigen Satz: „Nur geteilte Freude ist doppelte Freude.“ Wowereit ergänzt: „...und das ist auch gut so.“
10. November 2011
Der Unmut in der Bevölkerung wächst, weil sich die Arbeiten an der Mauer verzögern. Menschenmassen versammeln sich am Mauerstreifen. Sprechchöre werden laut: „Die Mauer muss her! Die Mauer muss her.“ An Westberliner Banken bilden sich lange Schlangen, weil viele DDR-Bürger ihr Abschiedsgeld bezahlen wollen: „Damit wa endlich quitt sind.“ Im Fernsehen werden die neuen Reisebeschränkungen diskutiert, die den meisten nicht weit genug gehen. „Ick will nich einmal im Jahr in Westen reisen dürfen. Wat soll ick denn meine Tante sagen, warum ick se am Jeburtstag nich besuchen komme?“
11. November 2011
Ein Runder Tisch aus den Ministerpräsidenten der fünf neuen Länder und ehemaligen Bürgerrechtlern übernimmt vorübergehend die Regierungsgeschäfte der DDR, bis ein neuer Diktator gefunden ist. Egon Krenz lehnt das Angebot, diese Aufgabe zu übernehmen, ab mit der Begründung, er fühle sich noch zu jung für den Job. Währenddessen trifft sich Angela Merkel in Bonn, der neuen Hauptstadt Westdeutschlands, mit den Regierungschefs der USA, Frankreichs, Großbritanniens und Russlands zu Verhandlungen über die Wiederaufnahme des Vier-Mächte-Status. Die Gespräche gestalten sich schwierig, weil Putin nicht schon wieder den Osten haben will.
12. November 2011
Zu einem Umtauschkurs von 2:1 wird die Ostmark wieder eingeführt. Über Nacht verschwinden alle Waren aus den Regalen. Trotzdem bilden sich lange Schlangen vor den Geschäften, damit sich die Leute auf Wartelisten eintragen für die Ostsachen, wenn es wieder welche gibt.
13. November 2011
Ungarn macht vorsichtshalber die Grenze zu Österreich dicht, um von der neuen Entwicklung in Deutschland nicht angesteckt zu werden. Polen und Tschechien ziehen nach. In der Prager Botschaft sammeln sich daraufhin Hunderte ehemaliger DDR-Bürger, die nicht mehr zurück an ihre Westdeutschen Arbeitsplätze wollen. Guido Westerwelle fährt zur Klärung der Sache nach Prag. Gegen Mitternacht betritt er den Balkon der Prager Botschaft und verkündet: „Ich bin gekommen, um Ihnen mitzuteilen, dass heute ihre Ausreise ...“ Der Satz erstickt im Jubel der Menschen.
14. November 2011
Auf Beschluss des Runden Tisches werden nach dem Prinzip Rückgabe vor Entschädigung die Stasiakten wieder der Stasi übergeben. Außerdem soll das Wahlsystem vereinfacht werden. Um mehr Planungssicherheit zu erreichen, sollen die Ergebnisse nach wissenschaftlichen Methoden errechnet werden, die der interessierte Bürger dann nur noch der Presse zu entnehmen braucht.
15. November 2011
Der Saarländer Oskar Lafontaine wird neuer Staatsratsvorsitzender der DDR. Spontan bilden sich in Leipzig Jubelkundgebung mit der Parole: „Oskar ist das Volk.“
16. November 2011
Die deutsche Zweiheit ist wiederhergestellt. Auf dem ehemaligen Platz des Palastes der Republik wird in einem Festakt der 41. Jahrestag der DDR nachgeholt. Die Menschen in Ost und West blicken frohen Mutes der Vergangenheit entgegen.
Angela Merkel tritt vor die Presse, um den erfolgreichen Abschluss der G20-Verhandlungen bekannt zu geben. Beiläufig erklärt sie der verblüfften Weltöffentlichkeit, dass man auch die Wiedereinführung der 2-Staaten-Regelung beschlossen habe. Als ein italienischer Journalist nachhakt, ab wann die neue Regelung denn gelte, antwortet Merkel: „Nach meiner Kenntnis sofort, unverzüglich.“
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10. November 2011
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14. November 2011
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